Michael Kastler 

*c. 1540 - †27 Feb 1600
Father:
Mother:
Wife:
  • Anna (*1545 - †1603)
Children:

Notes:

a) Bemerkungen von Pfarrer Siegfried Kastler :

Michael Kastler gibt es verhältnismäßig viele Angaben. Sein Tod ist bereits in den Totenbüchern Asselfingens bezeugt. Im Salbuch der "Sammlung Ulm" wird sein Gut, der Anteil am Plesenhart genannte 1570) "Michel Kastlers halber Viertteil am Plesenhartshofe. Michel Kastler zu Asselfingen besitzt und pauet den halben Theil an Hansen Mezgers Vierten Thail Plesenharts Hof, welchen Halben Teil anwer(?) genannt Hans Haußladt, nach dem Hanns Mezger besessen und gepauen, derselb Haußladt hat den halbenteil am ganzen Viertteil verkauft, obgenannts Michel Kastlers Vater, dem Hansen Kastler, vom selben ist kommen an Christping Schwencken, vom Schwencken an obgenannten Michel Kastler. Welcher halber Viertteil Plesenhart mit dem Eigentum und der Lehenschaft der Erw. Frauen Maisterin und den Conventfrauen der Erw. Versammlung in der Stat Ulm zugehörig." Es ist ein Erblehen. Die Versammlung in Ulm erhält dafür jährlich 5 Viertel Roggen und 6 Viertel Haber Gienger Meß. Im Veränderungsfall je 10 Schilling haller innerhalb von 2 Monaten nach dem Fall. Im Falle eines Kaufes erhält die Sammlung 10 des Kaufgeldes.. Zusammen sind es 6 Jauchert Acker in 3 Öschen. Der Verkauf erfolgte laut Eintrag im Sammlungischen Lagerbuch von 1471 (StAU A 7110) S.lll im Jahre 1528. Der Besitz wird im Salbuch von 1587 bestätigt (StAU A7122 S.30). Michael wird noch öfter genannt: 1583 werden Äcker von ihm im Königsbronner Lagerbuch als Anwander des Hanns Fetzer genannt. Dieselben Äcker wurden bereits 1471 genannt. Besitzer damals:Hanns Kastler Auch 1607, wenn diese Königsbronner Güter an Ulm kommen werden diese Äcker genannt; Anstößer: Michael Kastler (der Sohn). Es sind z.B. Äcker "am Ellinger Weg." Da die Königsbronner Äcker nichts mit dem Plesenharthof zu tun haben ist damit nachgewiesen, daß die Kastler außer diesem Plesenharthof weitere Güter hatten. Wer der Grundherr aber war, ist bisher noch nicht festzustellen gewesen. In den Türkensteuerlisten vom 7.7.1578 und vom Mai 1580 wird Michael Kastler jeweils genannt. Jeweils bei den Steuerlisten der "Frau Maisterin". Jedesmal wird das Vermögen mit 200 fl. angegeben, wovon er je 2 fl. Steuer zu bezahlen hat. Auch 1595 wird er für die Türkensteuer herangezogen. Jetzt wird sein Vermögen veranschlagt in Höhe von 550 fl. Mehrmals wir Michael Kastler als Kinderpfleger genannt. Die Differenz der Vermögensanschläge von 200 -550fl. könnte damit zusammenhängen, daß 1595 das gesamte Vermögen miteinbezogen wurde - nicht nur das Sammlungische. Nach dem Tod des Michael im Jahr 1600 wurde das Vermögen sicherlich geteilt. In der nächsten Türkensteuerliste von 1605/6 tauchen drei Kastler auf: Peter (600 fl.), Hanns (200 fl.) und Michael (l00fl.). Jacob kommt nicht vor. Es gibt zur selben Zeit aber auch noch einige andere Kastler mit aber nur wenig oder keinem Vermögen. Vielleicht kommt Jacob aus diesem Zweig? Woher die scheinbar ungleiche Vermögensverteilung kommt läßt sich nicht ersehen. Über Peter und Hanns gibt es folgende Einträge in der Türkensteuerliste von 1605/6: Peter Kastler's Michael Kastlers seeligen Sohns Pfleger als Claus Fetzer 600 fl. Hanns Kastlers seeligen Kinderpfleger als Hans Mayer u.Michael Kastler. Man kann daraus schließen, daß Peter und Hanns 1605 noch unmündig waren!

b) GEDCOM file: Swabian Kastlers.ged

Birth:
Death: